Elektroroller

Elektroroller im Test: Genehmigung für Elektroroller für 2019 geplant

Bis dato sind neumodische Gefährte wie der Elektroscooter oder das Hoverboard auf öffentlichen Wegen in Deutschland verboten. Dieses Verbot bleibt auch erst mal bestehen. Doch arbeitet man schon fleißig an einer Regulierung, um den praktischen Gefährten den Weg zur Straßenzulassung zu ebnen. Welche rechtlichen Fragen die Zulassung aufwirft und welche Regulierungen Nutzer erwarten können, lesen Sie hier.

Endlich auch in Deutschland: Elektroroller

Die ersten Schritte zur Legitimation von Elektroscootern in Deutschland wurden mit der Unterzeichnung einer entsprechenden Verordnung gemacht. Schon diesen Sommer 2019 soll ein entsprechendes Gesetz in Kraft treten, das landesweit den Umgang mit den elektronischen Kleinfahrzeugen reguliert. Schon seit 2014 wird an dem Gesetz zur Regulierung von elektrisch betriebenen Kleinfahrzeugen gearbeitet. Dabei wurden Fragen zum Versicherungsschutz, zur Schutzkleidung der Fahrzeugführer und Voraussetzungen wie der Besitz eines Führerscheins erörtert. Nun gilt es nur noch auf eine Entscheidung des Bundesrats und der Europäischen Kommission zu warten.

BMW, eFlux und andere Elektroroller erobern noch diesen Sommer die Innenstädte Deutschlands

Bisher ist die Nutzung der Elektroroller in Deutschland auf öffentlichen Wegen und Straßen verboten. Durch die kommende Regulierung und Legalisierung der Nutzung von Elektroscootern im öffentlichen Straßenverkehr profitieren allerdings nicht nur Privatpersonen, es öffnet sich auch ein neuer Wirtschaftszweig. Ähnlich wie bei Miet-Fahrrädern oder Car-Sharing-Angeboten, sollen Elektroroller zukünftig in größeren Städten zum Ausleihen verfügbar sein. In anderen Städten wie Moskau, Wien oder Paris existieren diese Angebote schon heute. Sollten die Europäische Kommission und der Bundesrat dem Vorschlag zustimmen, wird dieses Angebot noch höchstwahrscheinlich diesen Sommer in Deutschland verfügbar sein.

Diese Anforderungen gelten für die Elektrorollermodelle

Die aktuelle Planung sieht vor, dass besagte elektronische Kleinfahrzeuge eine Geschwindigkeit von maximal 20 Kilometer pro Stunde erreichen dürfen und auf Radwegen fahren müssen. Verpflichtend sind Ausstattungen wie zwei Bremsen, Blinker, eine Versicherungsplakette und eine Lenkstange. Um ein solches Fahrzeug führen zu dürfen, wird mindestens ein Mofa-Führerschein benötigt. Noch stehen einige Feinheiten offen, der vorläufige Entwurf könne sich noch ändern, kündigte das Ministerium an. Das Verbot für Hoverboards und anderweitige elektronisch angetriebene Kleinfahrzeuge bleibe dennoch bestehen. Eine Helmpflicht soll nach aktuellen Angaben nicht bestehen. Auch die Blinkanlage wird aktuell kontrovers diskutiert. In Planung ist eine lapidare Regelung zum Abbiegen per Handzeichen. Wie der Entwurf letztendlich aussieht und welche Regulierungen schließlich in Kraft treten, bleibt abzuwarten. Welche Modelle diese Anforderungen erfüllen könnt ihr hier nachlesen: https://hoverboard-test.net/elektroscooter

Viele Elektroscooter locken mit einem sehr günstigen Preis, jedoch muss die Qualität bei einem solchen Gefährt stimmen, da im Ernstfall eine Unfall starke Verletzungen nach sich ziehen kann. Obwohl es die Gesetzeslage nicht vorsieht, empfehlen wir immer einen Helm zu tragen, unabhängig davon ob ihr schnell, langsam oder einfach nur Brötchen beim Bäcker um die Ecke holen wollt. Roller der Marke eFlux haben sich seither bewährt, sie überzeugen durch ein gutes Preis- / Leistungsverhältnis und dennoch großer Haltbarkeit und Qualität. Ein Elektroscooter der diese Anforderungen rundum erfüllt und eine Straßenzulassung verfügt ist der eFlux Freeride X2. Das Modell hat 2000 Watt unter der Haube und besitzt starke Scheibenbremsen, sodass der Bremsweg auch bei großer Geschwindigkeit kurz bleibt. Einen ausführlichen Testbericht könnt ihr in folgendem Video ansehen.